Neue Studie zur Transitionsphase der LH2-Bereitstellungssinfrastruktur für den H2-getriebene Luftfahrt
Die Dekarbonisierung des Luftfahrt Sektors mit flüssigem Wasserstoff (LH2) erfordert nicht nur eine langfristige Vision für ein Zieljahr, sondern auch einen realistischen Übergang für die notwendige Infrastruktur. In diesem Beitrag haben wir ein multi-period Optimierungsmodell verwendet, um die Infrastrukturanforderungen für einen generischen Flughafen an verschiedenen Standorten und mit unterschiedlichen Importentfernungen zu bewerten. Diese Studie liefert Erkenntnisse und eine Methodik, die die Entwicklung zukünftiger Roadmaps für die Flüssigwasserstoffinfrastruktur für die Wasserstoff-Luftfahrt unterstützen können.
Hier sind einige der wichtigsten Erkenntnisse:
- Bisherige Ein-Jahres-Bewertungen unterschätzen die LH2-Versorgungskosten deutlich.
- Flexible hybride Lieferketten (Produktion vor Ort + Importe) können die Kosten senken, insbesondere an Standorten mit begrenztem Potenzial für erneuerbare Energien und/oder Platzbeschränkungen.
- Standortspezifische Faktoren wie die Entfernung zum European Hydrogen Backbone oder zum nächsten Hafen sind entscheidend für die Bestimmung der optimalen Lieferroute.
Open-Access-Artikel: https://doi.org/10.1016/j.apenergy.2025.126663

